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Nicht jeder offene Faden muss weitergeführt werden. Mancher darf einfach enden.

vor 7 Tagen
3 Min. Lesezeit


Manche Entscheidungen entstehen nicht plötzlich.


Sie wachsen leise.


Aus Erfahrungen.

Aus Begegnungen.

Aus dem, was wir miteinander erlebt haben.


Und aus der Erkenntnis, dass sich ein Weg verändern darf.


Wenn wir auf die vergangenen Jahre zurückblicken, sehen wir viele besondere Momente.


Wir haben große öffentliche Veranstaltungen auf die Beine gestellt.


Wir haben Achtsamkeitstage gestaltet, vorbereitet und mit Leben gefüllt.


Wir haben mit QiGong im Grünen Menschen nach draußen eingeladen, gemeinsam geatmet, uns bewegt, innegehalten und besondere Augenblicke miteinander geteilt.


Wir haben organisiert, geplant, getragen, improvisiert, gelacht und manchmal vermutlich auch ein bisschen gezittert, ob am Ende alles so funktionieren würde, wie wir es uns vorgestellt hatten.


Und dann waren da diese Momente, für die sich all die Vorbereitung gelohnt hat:


Menschen kamen.

Menschen begegneten sich.

Es entstanden Gespräche, gemeinsames Erleben und Erinnerungen.


Und genau dafür sind wir dankbar.


Denn all diese Veranstaltungen waren keine Ideen, die irgendwo in einer Schublade geblieben sind.


Wir haben sie verwirklicht.

Wir haben ihnen unsere Zeit, unsere Energie und ganz viel Herz gegeben.


Sie waren ein echter und wertvoller Teil unseres Weges.


Und vielleicht fällt gerade deshalb eine Erkenntnis nicht ganz leicht:


Auch etwas Schönes darf irgendwann abgeschlossen sein.


Nicht, weil es nicht funktioniert hat.

Nicht, weil wir enttäuscht sind.

Nicht, weil wir diese Zeit anders hätten haben wollen.


Sondern einfach, weil wir heute an einem anderen Punkt stehen.


Wir haben uns weiterentwickelt.

Unsere Arbeit hat sich weiterentwickelt.

Unsere Praxis hat sich weiterentwickelt.


Und mit jedem Schritt ist für uns deutlicher geworden, was uns wirklich am Herzen liegt.


Wir möchten Menschen nicht unbedingt immer größer erreichen.


Wir möchten ihnen näher begegnen.


Wir lieben die kleinen Gruppen.


Die vertrauten Gesichter.


Das gemeinsame Üben über Wochen und Monate.


Die persönlichen Gespräche vor und nach einem Kurs.


Die Einzelbegleitung.


Die Momente, in denen wir merken, dass jemand wieder mehr Vertrauen in den eigenen Körper gewinnt.


Wenn Bewegung plötzlich wieder leichter wird.


Wenn ein Mensch zur Ruhe kommt.


Wenn aus einem ersten Kennenlernen eine Begleitung über längere Zeit entsteht.


Dort schlägt heute das Herz unserer Arbeit.


Und deshalb möchten wir unsere Kraft und unsere Zeit genau dorthin geben.


Nicht in immer größere Veranstaltungen.

Nicht in immer mehr Termine.

Nicht in das Gefühl, etwas wiederholen zu müssen, nur weil es einmal schön oder erfolgreich war.


Sondern in das, was sich für uns heute richtig anfühlt:


persönlich begleiten.


Zeit geben.


Bewegung ermöglichen.


Berührung schenken.


Wissen weitergeben.


Menschen miteinander verbinden.


Deshalb dürfen einige Kapitel unseres bisherigen Weges nun einen Punkt bekommen.


Unsere größeren öffentlichen Veranstaltungen.


Unsere Achtsamkeitstage.

QiGong im Grünen.


Wir verabschieden sie nicht mit Wehmut darüber, was nicht mehr sein wird.


Wir schauen vielmehr mit einem warmen Gefühl auf das zurück, was sein durfte.


Auf jeden Menschen, der dabei war.

Auf jedes Gespräch.

Auf jedes gemeinsame Lachen.

Auf jeden stillen Moment.

Auf all die kleinen Geschichten, von denen wahrscheinlich nur wir wissen, wie viel dahintersteckte.


Und dafür möchten wir einfach sagen:

Danke. 🤍


Danke an alle, die gekommen sind.

Danke an alle, die uns unterstützt haben.

Danke an diejenigen, die Freunde oder Familie mitgebracht haben.

Danke für euer Interesse, eure Offenheit und euer Vertrauen.


Ihr habt diese Veranstaltungen zu dem gemacht, was sie waren.


Und wir nehmen all das mit.


Nicht als offenen Faden.

Sondern als abgeschlossenes, wertvolles Kapitel unserer Geschichte.


Vielleicht bedeutet Weiterentwicklung manchmal nicht, immer noch etwas Neues hinzuzufügen.


Vielleicht bedeutet sie auch, innezuhalten und zu erkennen:


Das war schön.


Das war richtig.


Das war unsere Zeit.


Und jetzt darf unser Weg anders weitergehen.


Kleiner.

Persönlicher.

Kontinuierlicher.


Und vielleicht gerade dadurch noch näher am Menschen.


Wir freuen uns auf das, was vor uns liegt.


Und wir sind von Herzen dankbar für alles, was uns bis hierher gebracht hat. 🤍


Manches müssen wir nicht weiterführen, um es wertzuschätzen.


Manches dürfen wir einfach liebevoll abschließen.

 
 
 

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