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🔥 Loslassen oder Nicht-Festhalten – der feine Unterschied, der dein Leben verändern kann 🔥


Oft hören wir die Worte „Loslassen“ und „Nicht-Festhalten“, und viele denken, es sei dasselbe.


Doch in Wahrheit steckt eine subtile, fast philosophische Unterscheidung dahinter – besonders in Achtsamkeit, QiGong, Meditation oder therapeutischer Arbeit.


Wer den Unterschied versteht, kann bewusster mit Gedanken, Gefühlen und Lebenssituationen umgehen, innere Ruhe finden und Klarheit gewinnen.


Loslassen ist ein aktiver Prozess.

Es ist eine bewusste Entscheidung, etwas gehen zu lassen – sei es ein Gedanke, ein Gefühl, eine Beziehung, ein Ziel oder ein altes Muster. Loslassen bedeutet, etwas abzugeben, das dir nicht mehr dient, das Blockaden erzeugt oder dein inneres Gleichgewicht stört. Manchmal ist es ein kämpferischer Prozess, weil wir gegen das Festhalten an alten Gewohnheiten oder Emotionen arbeiten. Es ist ein bewusster Schritt, der Leichtigkeit schenkt, Raum öffnet und Platz für Neues schafft. Ein Beispiel: „Ich lasse meine Angst los, weil sie mich daran hindert, Freude zu spüren.“


Nicht-Festhalten ist eine andere Ebene.

Es ist keine Handlung, sondern eine Haltung, eine innere Haltung von Akzeptanz und Offenheit. Nicht-Festhalten bedeutet, Dinge zuzulassen, wie sie sind, ohne sie greifen, kontrollieren oder wegschieben zu wollen. Du bist präsent, atmest, spürst und beobachtest – ohne inneres Kämpfen oder Drängen. Diese Haltung erlaubt es dir, gelassen zu bleiben, selbst wenn Gefühle oder Gedanken auftauchen, die unangenehm sind. Beispiel: „Ich erlebe meine Angst, ohne mich daran festzuklammern – sie darf kommen und gehen.“


Kurz gesagt:


Loslassen = bewusst etwas abgeben oder loswerden


Nicht-Festhalten = innerlich frei bleiben, ohne zu klammern


Loslassen ist ein aktiver Schritt, Nicht-Festhalten ist eine innere Haltung. Beide zusammen schaffen eine tiefe Balance zwischen Handeln und Sein. Sie schenken Klarheit, Leichtigkeit und innere Ruhe – im Alltag, in der Meditation oder in deiner QiGong-Praxis.



Praxis-Tipp:


Nimm dir heute einen Moment, um den Unterschied körperlich zu spüren:


1. Stelle dir etwas vor, das dich belastet – halte es symbolisch in deinen Händen. Atme tief ein, und beim Ausatmen wirf es bewusst los. Spüre, wie Loslassen Erleichterung und Raum schafft.


2. Beobachte dasselbe Gefühl jetzt ohne Aktion – spüre, wie es fließt, ohne dass du etwas festhältst oder loswirfst. Atme, bleibe präsent, lass es einfach sein.



Probiere diese beiden Schritte heute aus und spüre den Unterschied selbst. Kommentiere, was du fühlst, oder speichere den Beitrag, um ihn regelmäßig als Mini-Praxis zu nutzen. Loslassen und Nicht-Festhalten können dein Leben sanft verändern – Schritt für Schritt, Atemzug für Atemzug.

 
 
 

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